So funktioniert der Stelleninfos-Index

Stelleninfos-Index
Wir bieten Stellensuchenden eine interessante Information über den Arbeitsort. Denn wir zeigen, wo man mehr vom Leben hat. Über einen Algorithmus berechnen wir, wie groß die Differenz aus dem Haushaltsnettoeinkommen und den Lebenshaltungskosten ist und ob sie im Vergleich zum Bundesdurchschnitt positiv ausfällt. Neben dem Monatswert dient unser Stelleninfos-Index als Orientierung (Bundesdurchschnitt = 100). Je höher der Wert, desto mehr hat man vom Leben

Haushaltsnettoeinkommen
Die in dem Label bei der Stellenanzeige für das monatliche Haushaltsnettoeinkommen angegebene Zahl zeigt in dem Ort, in dem eine Stelle ausgeschrieben wird, im Vergleich zum Bundesdurchschnitt jeweils den Wert für einen Zwei-Personen-Haushalt mit zwei Berufstätigen. Zur Berechnung des Werts wurde der statistische Durchschnittshaushalt um Kinder, Jugendliche in Ausbildung, Rentner und Haushaltsmitglieder, die nicht berufstätig sind, bereinigt. Das konkrete Gehalt, das für die jeweils ausgeschriebene Stelle geboten wird, ist uns unbekannt und konnte beim Haushaltsnettoeinkommen daher nicht berücksichtigt werden. Das angegebene Nettoeinkommen dient nur als Orientierung. Es gibt lediglich an, wie viel Geld einem aus zwei berufstätigen Personen bestehenden Haushalt jeden Monat in dem angegebenen Ort aus allen Einkunftsarten durchschnittlich zur Verfügung steht.

Lebenshaltungskosten
Die in dem Label bei der Stellenanzeige für die monatlichen Lebenshaltungskosten angegebene Zahl zeigt in dem Ort, in dem die Stelle ausgeschrieben wird, im Vergleich zum Bundesdurchschnitt jeweils die Aufwendungen für einen Zwei-Personen-Haushalt mit einer durchschnittlichen Wohnungsgröße. Sie verdeutlicht, wie viel der Haushalt jeden Monat aufwenden muss, um das Leben im Alltag zu bestreiten. Zu den Kosten zählen zum Beispiel die Ausgaben für Verpflegung, Bekleidung und Körperpflege ebenso wie eine Reihe weiterer Ausgaben von Bildung bis Mobilität. Größte Einzelposition sind die Aufwendungen für das Wohnen, die allein rund ein Drittel der Lebenshaltungskosten ausmachen. Der statische Mittelwert für Mieten wurde in allen Orten ab 50.000 Einwohner durch die konkrete Durchschnittsmiete in dem jeweiligen Ort ersetzt. In kleineren Orten basiert die Miete jeweils auf dem Durchschnitt des entsprechenden Landkreises und wurde analog zur Ortsgröße angepasst.

Hinweis
Alle angegebenen Zahlen sind auf der Grundlage verschiedener Quellen ermittelt worden. Sie sind dennoch nur als Schätzwerte zu verstehen, die lediglich zu einer ersten Orientierung dienen sollen. Die tatsächlichen Werte können von den Angaben abweichen. Die Zahlen geben keine Gehälter an. Irrtümer sind vorbehalten. Jede Haftung ist ausgeschlossen.

Quellen: F+B GmbH Hamburg, GfK GeoMarketing GmbH Bruchsal, Statistisches Bundesamt Wiesbaden

Alle Angaben ohne Gewähr. Alle angegebenen Zahlen beruhen auf internen Analysen und statistisch gemittelten Daten. Hierdurch können Abweichungen entstehen.